Emily, Germany

Als ich mich für einen Auslandsaufenthalt entschlossen habe, war ich mir sicher, dass ich nach Australien wollte. Seit ich denken kann, habe ich dieses Land geliebt und wollte immer dort hin. Aufgrund des angenehmen Klimas wählte ich eine Schule in South Australia aus – denn dort ist es weder zu kalt noch zu warm. Die Entscheidung für eine ländliche Schule fiel, weil ich selbst sowieso in einer Großstadt lebe und immer mal das Landleben kennenlernen wollte.

 

Als es darum ging eine Stadt und eine Schule auszuwählen, waren mir drei Punkte besonders wichtig:

  1. die Entfernung zum Meer
  2. das Fächerspektrum der Schule
  3. die Schuluniform

Bei Port Lincoln passte alles und deshalb landete ich dort. Die Stadt liegt direkt am Meer, so dass ich nach der Schule schwimmen gehen konnte – was ziemlich cool war. Die Schule bietet Fächer wie Outdoor Education, Food Technologie oder Woodwork an. Alles Fächer, die an meiner Schule nicht unterrichtet werden und auf die ich mich deshalb besonders gefreut habe. Außerdem sieht die Schuluniform der Port Lincoln Highschool echt cool aus. Selbst, wenn die Schuluniform den meisten Leuten egal ist, war das für mich echt wichtig. Denn ich habe immer schon davon geträumt, einmal eine Schuluniform zu tragen. Ich habe jeden Tag genossen, damit in die Schule zu gehen.

Abgesehen davon gab es aber auch eine Vielzahl weiterer Gründe, warum ich mich in Port Lincoln so wohl gefühlt habe. Zuerst einmal waren die Menschen dort alle total freundlich und aufgeschlossen. Sie haben mich mit offenen Armen aufgenommen und mir das Gefühl gegeben zuhause zu sein. Sie haben mir die australische Art zu leben und den sustralischen Slang näher gebracht. Sie haben mir atemberaubende Strände mit türkisblauem Wasser und weißen Stränden, Köstlichkeiten wie „TimTams“, „Pavlova“ oder „Golden Gaytime“ gezeigt und ich durfte traditionelle Feste wie „Tunarama“ mit ihnen feiern. Sie haben mich zum Camping mitgenommen, wo ich unter Millionen von Sternen das „Southern Cross“ entdeckt habe, neben wilden Kängurus geschlafen habe und direkt nach Aufstehen surfen gegangen bin. Es war großartig!

 

Doch nicht nur diese besonderen Tage haben die Zeit für mich so besonders gemacht. Auch der Schulalltag und die „normalen“ Wochenenden waren super. Das ganz normale australische Leben und das Gefühl, ein Teil der Gemeinschaft zu sein, waren eigentlich das Beste. Es fühlte sich an, als würde ich wirklich dorthin gehören. Ich hätte nie gedacht, dass ich am anderen Ende der Welt so schnell so viele gute Freunde finden (mit vielen von ihnen telefoniere ich heute noch ständig) und eine Gastfamilie, in der ich mich so wohlfühlen würde. Alle unterstützten mich, wenn ich sie brauchte und waren für mich da, als ich geweint habe, weil ich nicht wieder zurück nach Deutschland wollte. Selbst die Lehrer waren immer für mich da, wenn ich mal reden wollte oder Hilfe brauchte. Um ehrlich zu sein, habe ich mich sogar jeden Morgen gefreut, in die Schule zu gehen. Ich habe es geliebt, dort meine Freunde zu treffen, die Schuluniform zu tragen und spannende Fächer zu haben.

Nicht zu vergessen: Meine Gastfamilie! Meine Gastmutter Tamara war wunderbar und auch ihre Katze ist mir direkt ins Herz gesprungen. Wir haben uns prima verstanden. Tamara hat mich so akzeptiert, wie ich bin und mich darin bestärkt, mich selbst zu lieben. Dank ihr bin ich viel selbstbewusster geworden und einfach mit mir selbst zufrieden – dank ihr, ihrer Familie, meinen Freunden und all den großartigen Menschen, die ich in Australien getroffen habe. Durch sie habe ich mich dort immer wohl und geliebt gefühlt. Deshalb war es so schwer, als ich Abschied nehmen musste. Um mir die Trennung zu erleichtern, beschloss ich, in den nächsten Ferien wiederzukommen. Und habe das auch getan!

 



 

Emily, Germany

Als ich mich für einen Auslandsaufenthalt entschlossen habe, war ich mir sicher, dass ich nach Australien wollte. Seit ich denken kann, habe ich dieses Land geliebt und wollte immer dort hin. Aufgrund des angenehmen Klimas wählte ich eine Schule in South Australia aus – denn dort ist es weder zu kalt noch zu warm. Die Entscheidung für eine ländliche Schule fiel, weil ich selbst sowieso in einer Großstadt lebe und immer mal das Landleben kennenlernen wollte.

 

Als es darum ging eine Stadt und eine Schule auszuwählen, waren mir drei Punkte besonders wichtig:

  1. die Entfernung zum Meer
  2. das Fächerspektrum der Schule
  3. die Schuluniform

Bei Port Lincoln passte alles und deshalb landete ich dort. Die Stadt liegt direkt am Meer, so dass ich nach der Schule schwimmen gehen konnte – was ziemlich cool war. Die Schule bietet Fächer wie Outdoor Education, Food Technologie oder Woodwork an. Alles Fächer, die an meiner Schule nicht unterrichtet werden und auf die ich mich deshalb besonders gefreut habe. Außerdem sieht die Schuluniform der Port Lincoln Highschool echt cool aus. Selbst, wenn die Schuluniform den meisten Leuten egal ist, war das für mich echt wichtig. Denn ich habe immer schon davon geträumt, einmal eine Schuluniform zu tragen. Ich habe jeden Tag genossen, damit in die Schule zu gehen.

Abgesehen davon gab es aber auch eine Vielzahl weiterer Gründe, warum ich mich in Port Lincoln so wohl gefühlt habe. Zuerst einmal waren die Menschen dort alle total freundlich und aufgeschlossen. Sie haben mich mit offenen Armen aufgenommen und mir das Gefühl gegeben zuhause zu sein. Sie haben mir die australische Art zu leben und den sustralischen Slang näher gebracht. Sie haben mir atemberaubende Strände mit türkisblauem Wasser und weißen Stränden, Köstlichkeiten wie „TimTams“, „Pavlova“ oder „Golden Gaytime“ gezeigt und ich durfte traditionelle Feste wie „Tunarama“ mit ihnen feiern. Sie haben mich zum Camping mitgenommen, wo ich unter Millionen von Sternen das „Southern Cross“ entdeckt habe, neben wilden Kängurus geschlafen habe und direkt nach Aufstehen surfen gegangen bin. Es war großartig!

 

Doch nicht nur diese besonderen Tage haben die Zeit für mich so besonders gemacht. Auch der Schulalltag und die „normalen“ Wochenenden waren super. Das ganz normale australische Leben und das Gefühl, ein Teil der Gemeinschaft zu sein, waren eigentlich das Beste. Es fühlte sich an, als würde ich wirklich dorthin gehören. Ich hätte nie gedacht, dass ich am anderen Ende der Welt so schnell so viele gute Freunde finden (mit vielen von ihnen telefoniere ich heute noch ständig) und eine Gastfamilie, in der ich mich so wohlfühlen würde. Alle unterstützten mich, wenn ich sie brauchte und waren für mich da, als ich geweint habe, weil ich nicht wieder zurück nach Deutschland wollte. Selbst die Lehrer waren immer für mich da, wenn ich mal reden wollte oder Hilfe brauchte. Um ehrlich zu sein, habe ich mich sogar jeden Morgen gefreut, in die Schule zu gehen. Ich habe es geliebt, dort meine Freunde zu treffen, die Schuluniform zu tragen und spannende Fächer zu haben.

Nicht zu vergessen: Meine Gastfamilie! Meine Gastmutter Tamara war wunderbar und auch ihre Katze ist mir direkt ins Herz gesprungen. Wir haben uns prima verstanden. Tamara hat mich so akzeptiert, wie ich bin und mich darin bestärkt, mich selbst zu lieben. Dank ihr bin ich viel selbstbewusster geworden und einfach mit mir selbst zufrieden – dank ihr, ihrer Familie, meinen Freunden und all den großartigen Menschen, die ich in Australien getroffen habe. Durch sie habe ich mich dort immer wohl und geliebt gefühlt. Deshalb war es so schwer, als ich Abschied nehmen musste. Um mir die Trennung zu erleichtern, beschloss ich, in den nächsten Ferien wiederzukommen. Und habe das auch getan!